Henrik Ibsens „Nora“ feiert Premiere am Staatsschauspiel Dresden
Das war mal ein kurzweiliges Vergnügen am Dresdner Staatsschauspiel. Tom Kühnel inszeniert Henrik Ibsens „Nora“ (Fotos: Sebastian Hoppe) in einer flotten zweistündigen Aufführung ohne Pause. Dabei geht es um nichts Geringeres als die liebe, gute Gleichberechtigung der Frau. Das „Elend des heutigen Ehelebens“ wird gleich zu Beginn deklamiert – seit Ibsens Zeit scheint sich wohl nicht allzu viel daran geändert zu haben. Doch bis zum letzten, wirklich ernsten Dialog, dem unter bald geschiedenen Eheleuten, ist hier eine ganze Menge los auf der großen Bühne.